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Archiv für die Kategorie “Wirt-schaffts-kriminalität”

ASEAN – Zwilling der Missgeburt EU (Teil 1)



Die Chimäre 

„ASEAN“ 

Association Of Southeast Asian Nations (Bund-Südostasiatischer-Nationen)

Alias:

„AEC“

Asian Economic Community (Asiatische-Wirtschafts-Gemeinschaft)

Stammbaum/Familienmitglieder: 

Thailand, Vietnam, Indonesien, Brunei, Kambodscha, Laos, Malaysia, Philippinen, Myanmar (ehem. Burma) und Singapur.


 

Warum, wofür, und von wem?

Im Fernsehen, auf den Zeitschriftenständern, in Schulen und auf Plakatwänden im ganzen (Thai) Land, wurde der kommende ASEAN (AEC) in Südostasien eingeläutet (eingebläut…)

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Auf der offiziellen Website von ASEAN wird die AEC, wie folgt beschrieben:

Das Ziel der ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft (AEC) wird die regionale Wirtschaftsintegration bis zum Jahr 2015 sein. AEC beinhaltet folgende wesentlichen Merkmale: (a) eine Binnenmarkt- und Produktions-Standort-Basis, (b) einen in hohem Maße wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum, (c) eine Region der gerechten wirtschaftlichen Entwicklung und (d) eine Region, die vollständig in die Weltwirtschaft integriert ist.

Ach, wie das doch so schön und gerecht klingt, ja direkt lieblich in den Ohren der Globalen-Wirtschafts-Anhängern (Gläubigern)…

Aber solch „verklausuliertes“ Geschwurble kennen wir ja zur Genüge!

Die AEC ist eine unantastbare Unvermeidlichkeit – und erschreckend – eine Unvermeidlichkeit, über die keine/r der vielen Hundert-Millionen südostasiatischer Bürger/innen befragt wurde. Weder wurde darüber abgestimmt, noch haben sie irgendein Mitspracherecht im Bezug auf diesen Verein. (Bilderberger 2.0)

Aber es muss auch gesagt werden: So unvermeidlich wie der ASEAN und die AEC sich jetzt im Jahr 2015 entfalten, genausowenig hat es im Vorfeld eigentlich auch niemanden aus dem Volk interessiert, was sich wirklich dahinter verbirgt.., oder nochmals anders und besser gesagt; die Propaganda, aber vor Allem die jahrelangen (gesteuerten) Unruhen in Thailand haben bestens als Ablenkung funktioniert! – Eines der üblichen Schemen/Muster der USraelischen Aussen-Po-litik!

Der Zwilling der EU, auch zum katastrophalen Scheitern verurteilt!

Die AEC-Prämissen, wie sie die ASEAN selbst beschreiben, klingen verdächtig ähnlich wie die der Europäischen Union (EU). Diese werden nicht nur durch die gleichen weltumspannenden Finanz-Konglomerate gespeist, welche auch die europäischen Volkswirtschaften, Währungen und Institutionen konsolidieren, sondern werden auch vom gleichen Ziel angetrieben: gemeinsame Plünderung der Regionen

– Die EU „windet sich“ nun nicht nur in Schulden und kämpft Stellvertreterkriege z.B. am Hindukusch auf Geheiss vom Vatikan (!), Wall Street und der City of London, sie befindet sich auch in endlosen, sozio-ökonomischen Streitereien, verursacht durch die den verschiedenen Bevölkerungs-Gruppen gegen ihren Willen aufgezwungenen „EU-Vorschriften“. –

Die EU dient den immensen Banken-Firmen-Finanzinteressen, die diese supranationale Konsolidierung in erster Linie zusammengebastelt hat. Den Völkern in Europa war es auch verwehrt, über den Eintritt in die EU abzustimmen. – Diejenigen, die unermüdlich dagegen argumentierten, wurden Bedroht, wirtschaftlich erpresst und öffentlich diffamiert. – Schließlich ist der Medien-Propaganda die Überwindung/Unterdrückung des EU-Beitritt-Widerstands gelungen.

Jedoch in Südostasien ist das, was ASEAN und der AEC eigentlich darstellt und vertritt , mehr oder weniger an den (uninteressierten) ahnungslosen Menschen „unbemerkt“ vorbeigegangen und installiert worden. – Wie damals, nach dem desaströsen Einfall (Überfall) des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Asien (in den späten 1990er Jahren), werden die Menschen wohl erst dann beginnen zu erkennen, was ihnen mit dem „wohlklingenden“ Kürzel „ASEAN“ untergeschoben wurde, wenn ein katastrophales Versagen dieses EU-Zwitters bereits ganz Südostasien verschluckt haben wird, unter der Ägide der Welt-Finanz-Oligarchen und deren Hintermännern

 

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Schon viele Wirtschaftssektoren in Südostasien sind betroffen von den Freihandelsabkommen (FTA),  welche die lokalen Märkte mit billigen ausländischen Waren überschwemmen. Sozioökonomische Ungleichheit in Südostasien, kann Gemeinden, Industrie- und Gewerbezweige in arge Nöte bringen. Freihandelsabkommen, die der gestürzte, ehemalige PM Thaksin Shinawatra u.a. mit China unterzeichnete, brachten beispielsweise manchen Thai-Bauern an den Rand seiner Existenzgrundlage, weil in China billiger(e) produzierte Waren die Thai-Märkte überfluteten. Ettliche Landwirte wurden dadurch fast vollständig aus dem Markt gedrängt!

Die AEC wird dies durch die Schaffung von „gleichen Bedingungen“ in allen Branchen und zwischen allen ASEAN-Staaten nur noch multiplizieren. Dazu wird die AEC die „Weltwirtschaft integrieren“, oder mit anderen Worten, Freihandelsabkommen mit den USA und der EU weiter ausbauen. Gewisse Wirtschaftszweige, gerade in den jeweiligen ASEAN-Mitgliedstaaten, werden dadurch völlig zerdrückt und von ausländischen Unternehmens-Monopolen überrannt und aufgekauft werden. –


 

Lokale (Industrie/Gewerbe-)Magnaten sollten nicht der (Wahn-)Idee unterliegen, dass am Tisch der globalen „Elite“ etwa noch ein Stuhl, oder auch nur ein schlichtes Tabburett 😉 für sie bereitsteht. Alleine der Zustand der EU und deren „Beistelltisch“ Brüssel, sollte ihnen als abschreckende Mahnung vor Augen führen; Nein da gibts keinen weiteren Stuhl mehr an der Tafel für grössenwahnsinnige Möchtegerns.., die sind alle schon besetzt!

– Aber in SOA (und nicht nur da) gibts sicher Welche, die mit einem Melkhocker (UNTER dem Tisch sitzend) schon zufrieden wären. – Vorausgesetzt, es bringt „etwas“ Geld..! –

Fortsetzung folgt…
 
(Bilder mit freundlicher Genehmigung übernommen von Tony Cartaluccihttp://journal-neo.org/)

Nur ein kleines, thailändisches „Mist-Stück“…

 

Etwas thailändische „Kultur

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Alle paar Jahre erleben die Thailänder einen Putsch (oder eine Politrevolte), meistens mit Toten und Verletzten. Seit Abschaffung der absoluten Monarchie 1932 nun letztes Jahr den Zwölften! Ein mieses Spiel (vom „Westen“ provoziert und inszeniert), das sich jedes mal wieder selber in den Schwanz beisst, weil eben die nachrückenden, bzw. „eingesetzten“ Polit-Marionutten sich, schön nach westlichem Vorbild, auch nur wieder Po-litik auf Kosten der ärmeren Schichten der Bevölkerung betreiben (können…)! Und wenn etwas auf der Hauptbühne doch nicht nach der Nase der Puppenspieler „tanzt“, oder nicht ganz dem Drehbuch entspricht, hat man ja noch die Nebenschauplätze die man beleuchten kann und mit denen man die Aufmerksamkeit des Publikums wieder dem Hauptplot zuwenden kann … – Weiterlesen…

Die Totengräber des Mekong.

Xayaburi, Laos

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Trotz Umweltbedenken und Kritik der Nachbarstaaten wird die Regierung von Laos den umstrittenen Mekong-Staudamm Xayaburi bauen lassen. Vor ca. 2 Jahren fand symbolisch der erste Spatenstich statt. Der Staudamm ist Teil eines Wasserkraftwerkes, das nach Fertigstellung eine Leistung von 1.285 Megawatt haben soll. Da diese den Stromverbrauch des kleinen Laos bei weitem übersteigt, sollen 95 Prozent des erzeugten Stromes nach Thailand gehen. Thailändische Firmen sind mit 80 Prozent am 2,8 Milliarden Euro teuren Projekt beteiligt.
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Xayaburi ist der erste von insgesamt 11(!) geplanten Staudämmen in Laos. Die nächsten beiden Projekte sind schon unterschriftsreif: Don Sahong im Grenzgebiet zu Kambodscha und Pak Beng nördlich von Xayaburi, wo chinesische Investoren am Werk sind.

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Zusammen mit den sieben schon fertig gestellten oder in Bau befindlichen chinesischen Grosskraftwerken am Oberlauf des Mekong bedeuten die Projekte in Laos einen massiven Eingriff in das Ökosystem und den Wasserlauf des Flusses. Der Mekong ist die Wasserader Südostasiens. Direkt betroffen sind mehr als 40 Millionen Menschen, die auf den Fischreichtum des Flusses angewiesen sind oder um ihre Felder bangen müssen. Das Delta des Mekong ist die Reiskammer Vietnams.

Doch nicht nur die Menschen am Fluss sind bedroht, sondern auch die einmalige Tierwelt. Der Mekong gehört zu den fünf artenreichsten Flüssen der Erde, mehr als 1.200 Fischarten, darunter Giganten wie der Mekong-Riesenwels sowie zahllose Vogel- und Reptilienarten. Die Vielfalt und Menge der hier lebenden Fische ist grösser als an allen anderen Staudammprojekten der Welt. Der Mekong ist ein Laichgebiet für Dutzende Fischarten, die in ihrer Fortpflanzung gestört werden. Auch die Sedimente, die bei den alljährlichen Überschwemmungen die Felder fruchtbar machen, könnten auf der Strecke bleiben.

Und wieder einmal ist das dümmste aller (Raub-) Tiere, der Mensch, mit seiner unersättlichen Gier dabei, ein Stück seines Lebensraumes zu zerstören.

 

Mit freundlichem Dank übernommen von: Cathrin, http://cathrinka.blog.de/

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